unsere Hunde als Lebensretter

Boomer der Lebensretter

Hallo Helga,

wollte dir die Geschichte von unserem Boomer schreiben.
Jörg ging mit Boomer am Mittwoch wegen Regenwetter an der Saar spazieren. Sie waren schon ein gutes Stück gegangen und wollten zurückgehen als Boomer plötzlich Witterung aufnahm. Er hielt seine Nase Richtung Saar und ist auch darauf zugegangen.
Es war aber dort ziemlich unübersichtlich und Jörg hatte zuerst nichts gesehen, Aber Boomer ist immer weiter Richtung Saar gegangen und da sah Jörg einen großen Hund am Ufer liegen. Halb mit dem Hinterteil noch im Wasser. Zuerst dachte er, dass der Hund tot ist, aber als er den Hund angesprochen hat, haben sich seine Ohren ein wenig bewegt. Jörg hat sich dann von hinten an den Hund herangetastet um zu testen, ob er beißen würde, aber der Hund war so erschöpft, dass er nichts gemacht hat. Gemeinsam hat er ihn dann mit einem hinzugekommenen Spaziergänger aus dem Wasser gezogen und weiter Richtung Leinpfad gebracht und mit seiner Jacke gewärmt. Jörg hat dann die Polizei benachrichtigt und diese konnten auch gleich sagen, wohin der Hund gehören könnte, da er schon seit Montag als vermisst gemeldet war. Es wurde sofort die Besitzerin informiert, die auch gemeinsam mit ihrem Sohn kam und überglücklich war, dass ihr Thilo wieder aufgetaucht ist.
Sie ist dann mit Thilo zum Tierarzt gefahren und mittlerweile geht es ihm soweit wieder gut.
Jörg und ich sind mächtig stolz auf unserem Boomer und auch froh, dass es ein glückliches Ende genommen hat.

Liebe Grüße
Rosi                                          Anfang Juni 2014

Chico der Lebensretter

                                                                                   

 

 

 

      Anfang Juli 2009

Dienstagsmorgens gingen wir wie üblich raus. Links der Saar in Richtung Saarschleife, als Chico plötzlich, ohne ersichtlichen Grund, die Strassenseite wechselte. Ein Zurückrufen fruchtete nicht, er liess sich nicht beirren und ging weiter. In der Nähe einer Sitzbank schnüffelte er ganz aufgeregt im hohen Gras. Er legte sich hin, was total gegen seine sonstige Gewohnheit war, die Nase weiter im hohen Gras....

da er sich überhaupt nicht abrufen liess, ging ich mit Apache nach und wollte wissen, was ihn so faszinierte, bzw. was er gefunden hatte.

Ich sah noch das kleine Kätzchen verschwinden..... - ein Kätzchen, das sicherlich seine Mutter suchte - glaubte ich.

Auf dem Rückweg das gleiche Schauspiel - Chico eilte zur Bank, legte sich hin, die Nase wieder ganz tief im hohen Gras..... - und beim Näherkommen sah ich wieder dieses kleine Kätzchen. Egal wo die Mutter war, das Kätzchen hatte Hunger. 

Ich ging also mit Chico und Apache nach Hause, versorgte die Beiden und auch meine Katzen und nahm Futter und fuhr wieder dorthin. Ich setzte mich auf die Bank und fing an das Miauen der Katzen nach zu ahmen..... - gleichzeitig streute ich Trockenfutter ins hohe Gras. Kurze Zeit später kamen 2 kleine Kätzchen und fingen hungrig an zu fressen......

Also 2 kleine Katzen, wo war die Mutter??? 

 

Dieses Spiel mit Chico und dem Füttern, wiederholte sich von nun an 2mal am Tag - morgens und abends.

Freitags hatten die kleinen Kätzchen die Scheu ein wenig verloren - also beschloss ich, Samstags mit Katzenkorb und - tasche, die Katzen einzufangen.

 

Es gelang. Ich fuhr nach Hause und rief sofort beim Tierarzt an, damit dieser sich die Katzenkinder ansehen konnte. Es waren 2 Kätzchen, das Alter wurde auf höchstens 4,5 Wochen geschätzt. Viel zu früh von der Mutter getrennt - und noch ausgesetzt.

 

Ohne Chico hätten sie nicht überlebt!!!

 

Heute sind die Kätzchen und auch meine Hunde die dicksten Freunde. Es waren und es sind Freigänger - aber sie kommen gerne zu uns nach Hause!!!